Techview-Podcast-12-09(Folge145)

11 03 2012

In dieser Folge habe ich wieder spannende Themen unter anderem von der Cebit:

Außerdem gibt es noch folgende Themen:

Wie immer wünsche ich viel Spaß beim reinhören.

OGG Vorbis (26,5 MiB)
MP3 (44.6 MiB)


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2 responses

12 03 2012
Jan

Erstmal wieder ein super Podcast!
War auch auf der Cebit, leider habe ich alle genannten Dinge nicht gesehen, es gibt einfach zu viele Hallen, und ich hatte mich nicht informiert.

Ich finde es aber echt erstaunlich wie schnell sich Technik entwickelt. Erst seit 1950 gibt es PC. Der war noch sehr riesig und nicht einfach benutzbar. Menschen, die einen Computer benutzen wollten, mussten sich auch gut auskennen.

Heute hat jeder Trottel einen PC, benutzt ihn wahrscheinlich auch jeden Tag, und weiß trotzdem nicht, wie man ein Programm deinstalliert.

Die Betriebssystem werden zu einfach benutzbar. Klar, dass hat auch seine Vorteile, aber es gibt immer weniger Menschen, die sich richtig mit einem Computer auseinander setzen. Die meisten Menschen ist es komplett egal, ob sie ein offenes Betriebssystem ohne Viren haben oder ein Windows.

Dann gibt es ja doch das Spiele Problem.
Es ist ein unendlicher Kreislauf: Es werden keine Spiele für Linux hergestellt, da es nur wenige benutzen -> Benutzer können die Spiele nicht auf Linux spielen und benutzen Windows.

Solange sich das nicht ändert, wird Linux unter Heimanwendern leider nicht bekannter.

So jetzt bin ich fertig🙂

PS: Ich weiß jetzt endlich woher der sound ist, der oft in der mitte des podcasts abgespielt wird: http://kde-look.org/content/show.php?content=69673

13 03 2012
Leszek

Ja da hast du Recht. Die Technikwelt entwickelt sich rasend schnell und es ist klar, dass dabei der Otto-Normal-Verbraucher so ein wenig auf der Strecke bleibt. Sich auskennen müssen wie genau so ein PC so funktioniert ist eben nicht mehr so wichtig, wenn man sich mit tausenden von neuen „Apps“ beschäftigen muss (weil die Werbung und die Industrie und ja quasi damit bombadiert, diese zu nutzen und sogar technisch teilweise so beschränkt, dass man da kaum drum rum kommt).
Oder auch die ganzen Programme im Internet, neben den sozialen Netzwerken, wie Textverarbeitung und co.
Wenn man mal überlegt wieviele Dinge da zusammenkommen, dann ist das einfach zuviel um mal gerade nebenso mal alles zu erlernen.
Ja selbst wir Technikliebhaber kommen da nicht immer mit, erleben aber teilweise auch die Groteske Situation, dass wir für alles und jenes den computerbetreffend zu Hilfe gerufen werden.
Die Vereinfachungen der Benutzung von Betriebssystemen oder bestimmten Aktionen die man mit Hilfe des PCs ausführen kann, ist nicht das große Problem was ich sehe. Ich halte das sogar für Programmierer und Firmen als eine Art Pflicht, dem Benutzer den Zugang zu Dienst oder Programm X so einfach wie möglich zu machen.
Ich sehe aber doch ein Problem dabei, dass immer mehr scheinbare „Computerexperten“ geboren werden nur weil sie sich mit Facebook auskennen oder es ordentlich bedienen können, ihnen aber jegliche weitere Grundlagen fehlen. Man merkt es teilweise an Schulen, wenn man da hört, dass dort im Informatikunterricht MS Word und Excel 2000 oder 2003 gelehrt werden.
Das ist der Ansatz der komplett FALSCH ist in mehrfacher hinsicht. 1. Hat das nix im Informatikunterricht zu suchen, sondern gehört meiner Meinung nach in den frühen Deutsch Unterricht, bei dem man ja auch lernt Briefe, Aufsätze, Gedichte usw. zu schreiben. Zum 2. ist das lehren von bestimmten Funktionen bei bestimmten Versionen von Programmen kompletter Unsinn, da ja die Programme ständig erweitert (teilweise verbessert) und umgebaut werden. So gleicht selbst die Funktion Y bei Programm Z Version 1 nicht dem in Programm Z Version 2. Aus diesem Grund müsste man hier Grundlagen lehren. Bei einer Textverabeitung beispielsweise, die Formatierungsoptionen und was sie bedeuten. (bestes Beispiel Frage mal jemanden was die Blocksatz Formatierung in der Textverarbeitung macht. Da wird du nur Rätselraten ernten)
Zudem sollte man gerade den Schülern, die das ja auch als Grundlage später für einen Arbeitsplatz benötigen, Alternativen schmackhaft machen und auch die Wichtigkeit von Alternativen. Denn das ist es woran es momentan mangelt. Die Wertschätzung von Alternativen.
Was das Henne-Ei-Problem angeht mit den Linux Spielen so sehe ich da ein gewaltigen Sturm von Indie Games die momentan auf den Linux Markt strömen und eine Menge der einfachen kleinen Entwicklerstudios (oder zum Teil einzelne Entwickler) fangen da richtig an Geld zu verdienen. Mit Plattformen wie Desura werden die Vertreibungswege auf allen Plattformen ähnlich einfach geregelt wie bei AppMarkets auf Smartphones/Tablets.
Ich bin mir sicher wir werden da aus diesem Grund auch immer mehr Spiele auf der Linux Plattform sehen.
Ansonsten ist der Bekanntheitsgrad von Linux denke ich schon recht hoch. Die meisten wissen was mit dem Begriff anzufangen.
Aber deutlich weniger haben es auch schon ausprobiert oder nutzen es auch tagtäglich.
Trotzdem ist das in keinsterweise damit zu vergleichen wie es noch von vor 10 Jahren war. Gerade mit virtuellen Maschinen und dem Interesse an Smartphones und dessen Betriebssysteme wachsen die Zahlen der Linux Nutzer meines erachtens stark.

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